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 Deus Ex

 Für den Spezialagenten JC Denton ist dieser Wahn längst 
 zur Realität geworden: 
 Während in Amerika eine tödliche Seuche wütet und die 
 Regeln der Zivilisation immer mehr verfallen, stößt JC Denton 
 bei einem vermeindlichen Standarteinsatz auf einen
 unglaublichen Hinweis....

 Ein Gegnmittel für die schreckliche Seuche scheint schon 
 lange zu existieren. Gerüchten zur Folge wird das rettende
 Serum aber absichtlich nicht an die große Öffentlichkeit 
 verteilt, sondern ist wird wichtigen Figuren aus Politik und
 Wirtschaft vorbehalten. Als JC dieser Frechheit nachgeht, 
 kommt er einem internationalen Geheimbund auf die Spur, 
 der schon seit langer Zeit die Übernahme der Weltherrschaft 
 als Ziel hat und dessen Verbindungen bis ins höchste 
 Regierungskreise reichen. Doch je mehr er über die
 Hintergründe des Verbundes herausbekommt, umso enger 
 zieht sich die Schlinge um ihn zusammen. Schließlich ist der
 Zeitpunkt erreicht, an dem er niemandem mehr vertrauen
 kann. Seine Kollegen, Politiker ja sogar sein eigener Bruder
 scheint in das Verbündniss verstrickt zu sein. Sie übernehmen 
 an diesem Zeitpunkt die Rolle es Spezialagenten JC Denton 
 und bereisen im Laufe des Spiels 15 verschiedene Schau-
 plätze rund um die Erde, um die Drahtzieher der 
 Verschwörung hinter Gitter zu bringen. Trotz klarer Betonung 
 auf 3D-Action dürften auch Rollenspielfans bei Deus Ex voll 
 auf ihre Kosten kommen. Durch das Sammeln von
 Erfahrungspunkten werten Sie Stück für Stück Ihre Fähigkeiten
 im Umgang mit verschiedenen Waffen oder im Hacken von 
 Computersystemen auf. Wer sich zum Beispiel mit dem 
 Scharfschützengewehr auf Bösewichtenjagd begibt, wird 
 anfangs sehr große Probleme haben, denn bei einem Blick 
 durch das Zielfernrohr wackelt der Bildausschnitt noch so sehr 
 hin und her,dass ein genauer Treffer zum Glücksspiel wird. 
 Erst wenn Sie eine entsprechende Spezialfähigkeit "Rifle" 
 um einige Stufen aufgewertet haben, bekommt der 
 Spezialagent eine spürbar sicherere Hand und hält das 
 Gewehr ruhig in der Hand. Ähnliches gilt auch für das Hacken 
 in Computersystemen, je besser Denton im Umgang mit 
 Elektronik trainiert ist, desto schneller läuft der Vorgang ab 
 und umso unwarscheinlicher wird es, dass er dabei erwischt
 wird. Eine andere wichtige Hilfe beim Vorankommen trägt
 der Spezialagent gewissermaßen jederzeit bei sich. Ihr Held
 verfügt über sogenannte Nano-Implantate. Das sind kleine 
 Microchips, die ihm unter der Haut eingepflanzt werden. 
 Sie ermöglichen beispielsweise Nachts besser zu sehen oder
 extreme Kraftanstrengungen mühelos zu beseitigen. 
 Sie stehen vor einer Laserschranke, die bei Berührung sofort 
 Alarm auslöst, Sie können das blöde Ding nicht abschalten. 
 Dann haben Sie sich hoffentlich ein Implantat einsetzen lassen-
 mit dessen Hilfe und einigen extrem schweren Kisten können 
 Sie sich eine profesorische Treppe bauen um den Laserstrahl 
 zu bewältigen. Die Kombination von Charakterattributen, 
 Spezialfähigkeiten und Implantaten  erlaubt es Ihnen Ihre 
 Figur in verschiedene Richtungen zu entwickeln: 
 Sich mit Hilfe von Handgranaten und Schnellfeuerwaffen durch
 die Spielabschnitten zu kämpfen, ist  ebenso möglich wie ein 
 Dark Project erinnerndes Austricksen der Gegner. 
 Wer sich wie ein Meisterdieb in dunklen Ecken versteckt, sich 
 lautlos an seine Feinde heranschleicht und diese geschickt 
 z.B. mit einem Elektroschocker eleminiert hat meistens zwar
 auch mit dem höheren Schwierigkeitsgrad zu kämpfen, wird 
 aber hinterher auch mit mehr Erfahrungspunkten belohnt. 
 Deus Ex erlaubt zwar gewalttätiges Vorgehen, versucht aber 
 Sie zu einem bedächtigerem Handeln zu erziehen. 
 Einer der wenigen Mängel in Deus Ex ist die fehlende 
 Anfängerfreundlichkeit. Neben dem schon recht hohen
 Schwierigkeitsgrad dürfte v.a. die Steuerung für Anfänger ein
 großes Problem sein. Optisch enttäuscht Deus Ex ein wenig. 
 Obwohl die Entwickler auf die grandiosen Lichteffekte aus 
 Unreal-Tournament zurückgegriffen haben, entfaltet das Spiel 
 nicht die gleiche Pixelpracht. Die Schauplätze sind etwas 
 farbarm und eckig ausfallend, die Animationen der mensch-
 lichen Gegner und Roboter sind zwar schön detailliert, wirken 
 aber trotzdem etwas leblos und unnatürlich. Der Sound 
 dagegen ist absolut grandios. Die musikalische Untermalung  
 passt sich dynamisch dem Spielgeschehen an.
 


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